Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Technogoal IT Services
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Verträge zwischen Technogoal IT Services, Inhaber Mohammad Mehdi Erteghaie (nachfolgend Anbieter) und seinen Kunden (nachfolgend Kunde) über die Erbringung von IT-, Design-, Entwicklungs-, Beratungs- und digitalen Dienstleistungen. Abweichende Bedingungen des Kunden finden keine Anwendung, sofern ihrer Geltung nicht ausdrücklich schriftlich zugestimmt wurde.
2. Leistungsangebot
Der Anbieter erbringt insbesondere folgende Leistungen: Logo Design, UI/UX Design, Website Development, Frontend Development, Backend Development, Mobile App Development, SEO-Beratung und SEO-Optimierung, IT Consulting. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, Vertrag oder der Projektbeschreibung.
3. Vertragsschluss
Ein Vertrag kommt zustande durch: schriftliche Angebotsannahme, Bestätigung per E-Mail, elektronische Zustimmung oder Beauftragung durch den Kunden. Angebote sind freibleibend und unverbindlich, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben.
4. Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde verpflichtet sich, alle für die Durchführung des Projekts erforderlichen Informationen, Inhalte, Zugangsdaten, Freigaben und Materialien rechtzeitig bereitzustellen, insbesondere Texte, Bilder, Logos, Zugangsdaten, technische Informationen und Projektanforderungen. Verzögert sich die Leistungserbringung aufgrund fehlender Mitwirkung des Kunden, verlängern sich vereinbarte Fristen entsprechend.
5. Vergütung und Zahlungsbedingungen
Kleinprojekte: 50 % bei Projektbeginn, 50 % vor Übergabe der finalen Ergebnisse. Standardprojekte: 30 % bei Projektbeginn, 40 % nach Erreichen eines vereinbarten Projektmeilensteins, 30 % vor Projektabschluss und Übergabe. Abweichende Zahlungsvereinbarungen bleiben vorbehalten.
6. Verzug
Kommt der Kunde mit fälligen Zahlungen in Verzug, ist der Anbieter berechtigt: Arbeiten auszusetzen, Zugänge zu sperren und die weitere Leistungserbringung bis zum Zahlungsausgleich zurückzustellen. Gesetzliche Verzugszinsen bleiben unberührt.
7. Korrekturschleifen
Sofern nichts anderes vereinbart wurde, sind bis zu drei (3) Korrekturschleifen im vereinbarten Preis enthalten. Weitere Änderungswünsche oder nachträgliche Erweiterungen gelten als Zusatzleistungen und werden gesondert berechnet.
8. Änderungswünsche und Leistungsänderungen
Wesentliche Änderungen des vereinbarten Leistungsumfangs nach Projektbeginn stellen einen Change Request dar. Der Anbieter ist berechtigt: Aufwand neu zu kalkulieren, Termine anzupassen und zusätzliche Vergütung zu verlangen.
9. Abnahme
Der Kunde ist verpflichtet, die erbrachten Leistungen innerhalb von 14 Kalendertagen nach Bereitstellung zu prüfen. Erfolgt innerhalb dieser Frist keine begründete Mängelanzeige, gelten die Leistungen als abgenommen.
10. Support und Fehlerbehebung
Nach erfolgter Abnahme gewährt der Anbieter für einen Zeitraum von 30 Tagen eine kostenfreie Fehlerbehebung für Mängel, die bereits zum Zeitpunkt der Abnahme bestanden haben. Nicht umfasst sind: neue Funktionen, Änderungswünsche, Erweiterungen und Anpassungen aufgrund geänderter Anforderungen. Diese Leistungen werden gesondert vergütet.
11. Nutzungsrechte
Nach vollständiger Bezahlung erhält der Kunde die für den Vertragszweck erforderlichen Nutzungsrechte an den erstellten Arbeitsergebnissen. Der Anbieter behält sämtliche Rechte an: Know-how, Methoden, Frameworks, Bibliotheken, Templates, wiederverwendbaren Komponenten und allgemeinen Entwicklungskonzepten.
12. Referenznennung
Der Anbieter ist berechtigt, abgeschlossene Projekte als Referenz zu verwenden, insbesondere Unternehmensname, Logo, Projektbeschreibung und Screenshots der veröffentlichten Lösung. Der Kunde kann dieser Nutzung aus berechtigtem Interesse schriftlich widersprechen.
13. SEO-Leistungen
SEO-Leistungen werden nach bestem Wissen und Gewissen erbracht. Der Anbieter übernimmt keine Garantie für: bestimmte Rankings, Platzierungen in Suchmaschinen, Besucherzahlen, Umsätze oder Leads. Suchmaschinenalgorithmen liegen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters.
14. Mobile Applications
Bei Mobile-App-Projekten übernimmt der Anbieter keine Garantie für die Veröffentlichung oder dauerhafte Verfügbarkeit einer Anwendung in App Stores. Die Entscheidung über Freigabe, Ablehnung oder Entfernung einer App obliegt ausschließlich den jeweiligen Plattformbetreibern.
15. Drittanbieter-Dienste
Werden Dienste Dritter eingesetzt (z. B. Hosting, Cloud-Dienste, APIs, Zahlungsanbieter oder App Stores), gelten zusätzlich deren Bedingungen. Der Anbieter haftet nicht für Ausfälle oder Änderungen dieser Dienste.
16. Datenschutz
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß den geltenden Datenschutzgesetzen sowie der Datenschutzerklärung des Anbieters. Sofern erforderlich, schließen die Parteien einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO.
17. Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei: Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden begrenzt. Eine Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden, Datenverluste und Betriebsunterbrechungen ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig. Der Kunde ist verpflichtet, angemessene Datensicherungen vorzunehmen.
18. Höhere Gewalt
Der Anbieter haftet nicht für Verzögerungen oder Leistungsausfälle aufgrund von Ereignissen höherer Gewalt, insbesondere Naturkatastrophen, Stromausfälle, Cyberangriffe, behördliche Maßnahmen, Krieg, Streiks und Ausfälle externer Infrastruktur.
19. Anwendbares Recht
Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
20. Gerichtsstand
Soweit gesetzlich zulässig, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten der Sitz des Anbieters.
21. Schlussbestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.